Vorschau

Programm November 2018 | Programm Dezember 2018



6. BRANCHENTREFF DER FREIEN DARSTELLENDEN KÜNSTE

8 / 9 / 10 November 2018

Beim Branchentreff des Performing Arts Programm trifft sich die bundesweite freie Szene um Wissen zu teilen, Synergien zu schaffen und Netzwerke zu stärken. 2018 ist das Themenfeld "Urteil | Macht | Teilhabe" im Fokus. Wovon sprechen wir eigentlich, wenn wir vom Urteilen sprechen – und wie hängen (Be)Urteilen, Theater- und Machtstrukturen zusammen? Welche neuen Formen von Auswahl- und Entscheidungsprozessen sind in der freien Szene in den letzten Jahren entstanden? Programm und weitere Infos…



Eleganz aus Reflex präsentiert:

ROT ODER TOT

/ Der Weltfrieden hat nichts mit Dir zu tun.

16 (Berlin-Premiere) / 17 / 18 November 2018 — 20 Uhr

Wir begeben uns in die 60er Jahre der DDR. Ein Sohn, der die alten Männer im Politbüro verspottet. Ein Sohn, der dann, als er 1968 mit seiner Freundin gegen den Einmarsch der Sowjetunion in die CSSR protestiert, vom eigenen Vater ins Gefängnis gebracht wird. Eine Tochter, die ohne es zu wollen, den Oktoberklub ins Leben ruft, angetreten, eine Bühne zu etablieren, auf der, unzensiert, Texte und Lieder gezeigt werden sollten. Eine Tochter, die, als sie selbst ein Kind erwartet, mit ihrem Geliebten ins Gefängnis muss, weil sie ihren Mund aufgemacht hat. Ein Geliebter, der schon längst eine neue Liebe hat. Eine sozialistische Romeo & Julia - Erzählung.

in Kooperation mit studioNAXOS Frankfurt am Main



CUM-EX PAPERS

/ eine Recherche zum entfesselten Finanzwesen

22 (Berlin-Premiere) / 23 (AUSVERKAUFT) / 24 November 2018 — 20 Uhr

Im Stile eines Wirtschaftsthrillers bringt CUM-EX PAPERS den vermutlich komplexesten Finanzskandal der Jetztzeit auf die Bühne. Investoren und Banken bereichern sich mit phantasievollen Steuertricks auf Kosten des Sozialwesens. Mit welcher Rechtfertigung lehnen sie eine Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft ab? Wer empört sich darüber? Warum liegt die Strafverfolgung weit hinter den Tricksern zurück? Zwei Journalistinnen recherchieren im Auftrag der Theaterproduktion.


Mit Ruth Marie Kröger / Jonas Anders / Günter Schaupp Regie Helge Schmidt Produktionsleitung Zwei Eulen Gefördert durch Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien / Fonds Darstellende Künste / Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung / NFT - Netzwerk Freier Theater



YOU ARE A WEAPON!

/ Frauen und Fiktion

14 (Premiere) / 15 / 16 Dezember 2018 — 20 Uhr

Vier Theatermacherinnen porträtieren in dieser schweißtreibenden Aufführung Angreiferinnen. Die Auseinandersetzung basiert auf intensiven Körpertraining, sowie biografischen Interviews mit Selbstverteidigungs-Trainerinnen, Polizistinnen, Verbrecherinnen u.a. Mit kraftvollen Bewegungen und Geschichten werden alternative Bilder von Weiblichkeit und neue Perspektiven auf Empowerment erzeugt.

Von und mit Felina Levits / Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Paula Reissig Musik plastiq Licht und Technik Sönke C. Herm Produktion Frauen und Fiktion Gefördert durch Fonds Darstellende Künste / Hamburgische Kulturstiftung / Künstlerhaus Lukas



post theater präsentiert:

HexenHüttenTraumPaläste

/ eine fantastische Reise durch Märchenräume der Gebrüder Grimm
für Menschen von 6 bis 106


Berlin-Premiere ab 27. Dezember 2018 (Berlin-Premiere) bis 06. Januar 2019

In den Märchen der Gebrüder Grimm tauchen seltsame Orte auf. Bekannte wie das Pfefferkuchenhaus aus Hänsel und Gretel oder fast vergessene wie der bewohnte Eisenofen. post theater inszeniert eine multimediale Reise durch außergewöhnliche Bauten wie die Dornenhecken-Konstruktion im Dornröschen oder den Brunnen des Froschkönigs. Welche Geschichten spielen sich hinter den Fassaden ab? Wie haben diese Gebäude wirklich ausgesehen? Eine spannendes Stationen-Drama für jeweils 12 Zuschauer von den Machern des Erfolgsstücks I IN WONDERLAND.

Eine Produktion von post theater Koproduktion mit dem FITZ! Gefördert durch Mittel des Kulturamtes Stuttgart / Fonds Darstellende Künste



WANN HAST DU DAS LETZTE MAL AUF DER SPITZE EINES BERGES SEX GEHABT?

/ nomerMaids.

18 / 19 Januar 2019 — 20 Uhr (2. Wiederaufnahme)


Die Produktion thematisiert die kulturellen Unterschiede zwischen in Ost-und in West-Europa sozialisierten Menschen, fragt nach relevanten künstlerischen Inhalten in den jeweiligen Kontexten, hinterfragt eingeprägte gesellschaftliche Muster in der zeitgenössischen Politik und die Rolle von Sprache in der gesellschaftlichen und kulturellen Integration. .

Von und mit Adrien Bazsó / Charlotte Mednansky / Panni Néder Preise 2. Jurypreis + Preis der Studierendenjury der Heidelberger Theatertage 2018