DIE STRASSE DER ERFUNDENEN TRADITIONEN

/ szenische Lesung und Diskussion von Trunkene Zeiten

Mai
2017

/ szenische Lesung und Diskussion von Trunkene Zeiten

Es war einmal ein Märchen, das kam aus einem Land, in dem politische Veränderungen die Frage nach einer kulturellen Neuorientierung aufgeworfen hatten. Die Lage war offen und unübersichtlich. Das Märchen war wunderschön, und alle, die es hörten, sahen danach ihr ganzes Leben in einem neuen Licht. Doch leider wusste das schöne Märchen selbst gar nicht mehr so genau, wo es herkam und wo es hin wollte, geschweige denn, wovon es eigentlich handelte ...

Welche konkreten Erwartungen richten Europäer*innen und Ukrainer*innen derzeit aneinander und an die zukünftigen Entwicklungen? Wie können wir russische Sichtweisen besser verstehen, ohne die Politik des Kremls zu rechtfertigen?

Trunkene Zeiten ist ein deutsch-ukrainisch-russisches Projekt auf der Suche nach einem Dialog außerhalb der symbolischen Ordnung des Krieges. Sie präsentieren das Zwischenergebnis ihrer einwöchigen Forschungskonferenz in Kiew in der Form einer szenischen Lesung mit Diskussion.


Mit Philip Baumgarten / Jürg Andreas Meister / Daria Malygina (Berlin/St. Petersburg) / Sebastian Anton (Berlin/Kiew) Gefördert vom Programm Homebase des Fonds Darstellende Künste

Kartenpreise € 8,- Einheitspreis