ZWEITAKTER: Ein katholischer Alptraum

Apr
2006

– ein österreichisches Singspiel in fünf Bildern

Erzählt wird die Geschichte des Guten Katholiken, der sein Leben lang fromm gelebt und tugendhaft gehandelt hat, um sich auf ein wohl geordnetes Jenseits zu freuen. Nach seinem Ableben kommt er jedoch nicht – wie versprochen – in den Himmel, sondern in die Hölle.

Die Creme de la Creme der christlichen Glaubenslehre, die Heilige Dreifaltigkeit, Das Jüngste Gericht, sowie der Teufel persönlich, begleiten den Guten Katholiken auf seinem mysteriösen Weg durch ein verworrenes Jenseits.

Mit klassischen Erzählformaten -- wie Liedvortrag, Mysterienspiel oder Gleichniserzählung -- führt Club Real den Protagonisten auf eine Reise durch das traumartige Nachleben seiner Existenz, auf welcher er bekannten wie auch unbekannten Phänomenen begegnet und durchaus noch die eine oder andere Überraschung für ihn wartet.

Club Real ist eine österreichische Künstlergruppe, die seit 2000 an verschiedenen Orten auch in Berlin arbeitet. Club Real experimentiert mit Berührungspunkten zwischen Kunst und kulturellen Praktiken aus Bereichen wie z. B. Sport, Totenkult und Arbeitswelt. Die Projekte werden oft für spezielle Orte entwickelt und erzählen die Realität dieser Orte neu. In Berlin ist Club Real häufig im Club der polnischen Versager zu Gast und bei Außenprojekten, wie z.B. der „Wintersportolympiade der Stofftiere und Puppen“, die an verschiedenen Orten im Prenzlauer Berg stattfand. Außerhalb Berlins waren sie z. B. mit ihrer Reihe „Campshow“ beim Steirischen Herbst 2006.


Mit Marianne Sonneck / Georg Springer / Christoph Theußl / Thomas Hauck Regie Club Real Musik Christoph Theußl