Freie Szene Berlin Stärken - Volksküche im TD

/ Zusammenkommen. Essen. Reden. Verdauen.

Sep
2013

/ Zusammenkommen. Essen. Reden. Verdauen.

Temporäre Andockstelle.
Es ist ja so: Essen müssen alle.
Der Theaterdiscounter kocht.
Es gibt kein Programm und keine Kunst.
Die Bar ist geöffnet. Im Hintergrund läuft Popmusik.
Wer will kann dabei reden. Zum Beispiel hierüber:

Aktuell kämpft die Koalition der Freien Szene für eine verbesserte Existenzgrundlage für Kulturschaffende, die in Berlin außerhalb der Kulturinstitutionen arbeiten. Eine substanzielle Erhöhung der finanziellen Förderung und angemessen Strukturen für die Freie Szene sind dringend notwendig. Der Kultursenator zeigt bislang keinen politischen Willen, in sie zu investieren. Dabei werden gerade jetzt haushaltspolitische Entscheidungen getroffen, die entscheidende Konsequenzen für mehrere Jahre haben. Na Mahlzeit.

Wir fordern die sofortige Stärkung der Freien Szene Berlins!
Manche würden sagen „Geist ist noch flüchtiger als Kapital – haltet ihn fest!“


Es kocht Das Team des Theaterdiscounter & Freunde Eine Veranstaltung im Rahmen der Kampagne der freien Szene Berlin vom 23.8. bis 28.9.2013 an verschiedenen Orten der Kunst und Kultur Informationen + Newsletter www.berlinvisit.org

Die Koalition der Freien Szene hat sich spartenübergreifend über alle Künste gebildet, um auf die eklatante und Besorgnis erregend Fehlentwicklung im Berliner Kulturhaushalt aufmerksam zu machen. Standen vor zehn Jahren noch rund 10 % des Kulturhaushaltes an disponiblen Mitteln zur Verfügung, sind es heute mit rund € 10 Millionen nur noch 2,5 %. Die Ankündigung, den Etat für freie Projekte um € 500.000 aufzustocken deckt weder die de facto Kürzung von 2010 um € 2,1 Millionen und schon gar nicht annähernd den tatsächlichen Bedarf. Die Koalition der Freien Szene fordert daher eine substantielle Aufstockung der disponiblen Mittel im Kulturetat. Die aktuelle Situation ist nicht mehr hinnehmbar und wirkt vor dem Hintergrund von Slogans wie „Kultur bewegt Berlin“ (Kulturförderbericht des Berliner Senats 2011) geradezu zynisch.

Hintergründe und 10 konkrete und umsetzbare Forderungen unter www.berlinvisit.org

Eintritt Frei. (Sagt gerne vorher Bescheid, dass ihr vorbeikommt)