DER TOD IN VENEDIG

/ Audio-Spaziergang für eine Person nach Thomas Mann

bearbeitet von RAUM+ZEIT (Kittstein/Mikeska/Schneider)

täglich im Nikolaiviertel

/ Audio-Spaziergang für eine Person nach Thomas Mann

bearbeitet von RAUM+ZEIT (Kittstein/Mikeska/Schneider)

für eigenes mp3-Abspielgerät/Smartphone und eigene Kopfhörer

Die neue Arbeit des Kollektivs RAUM+ZEIT erschließt Thomas Manns berühmte Novelle für Berliner Stadt-Spaziergänger*innen, die in unserer theaterlosen Gegenwart ganz für sich allein frische Luft schnappen und dabei neuen Gedanken Raum geben wollen. Die Tour beginnt am Georgsdenkmal im Nikolaiviertel und erkundet das Unbehagen über die Identität unserer Gesellschaft im Spiegel der Corona-Pandemie.

Gustav von Aschenbach streift durch die Stadt. Der Künstler verfolgt seine alte Sehnsucht. Aber sein Objekt der Begierde, der schöne Junge Tadzio, existiert nicht mehr. Thomas Manns Protagonist aus der Novelle Der Tod in Venedig ist 100 Jahre in die Zukunft gereist und steigert sich hier und jetzt in eine fiebrige Fantasie vom Untergang einer verseuchten Gesellschaft hinein, die innerlich aus den Fugen geraten ist ...

Das Team hat sich aus aktuellem Anlass kurzerhand mit dem Berliner Schauspieler Alexander Bandilla und der Heidelberger Dramaturgin Maria Schneider zusammengetan, um einen regelkonformen, kontaktlosen Audio-Spaziergang durchs Nikolai- und Klosterviertel – als Erlebnis für je eine Person allein vor Ort – zu produzieren.


Genaue Anleitung mit Startpunkt und Downloadlink hier!

Dauer ca. 35 Minuten.

"Tod in Venedig“ als Audio-Walk entlang der Spree – Doris Meierhenrich, Berliner Zeitung



Idee&Konzeption Lothar Kittstein / Bernhard Mikeska / Maria Schneider Mit Texten von Lothar Kittstein Regie Bernhard Mikeska Sounddesign Knut Jensen Dramaturgie Maria Schneider Sprecher Alexander Bandilla Produktion RAUM+ZEIT Kooperation mit Theaterdiscounter Berlin Fotos Lena Meyer Mit freundlicher Genehmigung des S. Fischer Verlags. Die Novelle "Der Tod in Venedig" ist erschienen bei S. Fischer in Frankfurt am Main. © S. Fischer Verlag. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Die Inszenierungen des Kollektivs RAUM+ZEIT spielen mit der Logik eines konsistenten Raum-Zeit-Kontinuums und der inneren Welt der Wahrnehmung. In ihren immersiven Theaterentwürfen suchen sie nach der beunruhigenden Gleichzeitigkeit von Erinnerung und Gegenwart. Dabei brechen sie mit herkömmlichen Rezeptionsweisen. Das Guckkastenprinzip ist aufgehoben; statt geradlinige Geschichten zu erzählen, werden Spuren gelegt, Erzählstränge verwoben und Perspektiven verrückt.

Kartenpreise Spenden willkommen! s. Paypal-Konto im Anleitungslink!