JÜRGEN BARTSCH

/ “was für ein scheiß Pech die gehabt haben“

Juni
2018

/ “was für ein scheiß Pech die gehabt haben“

Im Rahmen des PAF! 2018


Dieser Monolog ist der Versuch der Reflexion eines Mörders über sich selbst. Jürgen Bartsch hat vier Kinder gequält und getötet. Aus der Haft korrespondiert er in über hundert Briefen mit einem Prozessberichterstatter. Er begreift sich durchaus als Täter. Und seine Opfer? Haben ein scheiß Pech gehabt, sagt er. Wie er selbst auch, denkt er. Mit künstlerischer Untestützung von Fabian Gerhardt eignet sich UdK-Absolvent Leon Stiehl die irritierenden Selbstaussagen Bartschs an. Die Zuschauer folgen ihm durch bedrückende Stationen seiner Kindheit zu den grausamen Taten und hin zur Gegenüberstellung mit einer Seele zwischen Zwang und Verlassenheit, die sich nach dem tiefsten Abgrund sehnt.


Schauspiel/Text/Regie Leon Stiehl Künstlerische Begleitung Fabian Gerhardt / Monika Oschek Unterstützt durch Ulrich Stiehl und Theaterhaus Mitte Koproduktion Theaterdiscounter

Kartenpreise € 12,- / ermäßigt € 8,-

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